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Die Führungsriege des Jobcenters: v.l.n.r. Uwe Kastien, Thomas Lenz, Dr. Andreas Kletzander

Auftrag und Ambitionen

Mit der gesetzlich übertragenen Aufgabe zur Sicherung des Lebensunterhaltes und zur beruflichen Integration hat das Jobcenter Wuppertal die sozial- und arbeitsmarktpolitische Verantwortung für die Leistungsberechtigten im Rechtskreis des SGB II in Wuppertal übernommen. Mit eigenständig verantworteten Instrumenten setzt es sich aktiv dafür ein, Menschen in Arbeit und Ausbildung zu bringen oder sie schrittweise auf ihrem Weg dorthin zu unterstützen. Damit leistet das Jobcenter gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der Wirtschaftsstruktur des lokalen Gemeinwesens.
Das Jobcenter versteht seine Aufgabe als kundenorientierte Dienstleistung auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage. Bürgernähe und Sozialraumorientierung beeinflussen das strategische und operative Handeln. Für die Umsetzung des gesetzlichen Auftrags engagieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den sieben Geschäftsstellen: Die Leistungs- und Integrationsteams an den Standorten sowie darüber hinaus die zentralen Sonderteams sorgen für eine passgenaue Betreuung, Beratung und Unterstützung der Kundinnen und Kunden.

Schwerpunkte für Wuppertal

Die Integration in Arbeit, die Beendigung von Langzeitleistungsbezug, aber auch sukzessive Integrationsfortschritte sind die Ziele des Jobcenters. Im Sinne des „Förderns und Forderns“ bietet das Jobcenter in Kooperation mit lokalen Partnern Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekte, die auf die – möglicherweise schrittweise – Verbesserung der Arbeitsmarktchancen der Kundinnen und Kunden abzielen. Diese Projekte sind auf die Bedürfnisse der Betreffenden ausgerichtet und berücksichtigen darüber hinaus die Anforderungen des lokalen Arbeitsmarkts. Daraus ergeben sich für Wuppertal Schwerpunkte für einzelne Personengruppen wie Erziehende, Jugendliche und Menschen mit Migrationshintergrund.

In Zusammenarbeit mit über 100 Organisationen, Bildungsträgern und Einrichtungen bietet das Jobcenter rund 150 Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekte mit über 15.000 Teilnahmeplätzen. Seit Anfang 2014 bietet es darüber hinaus als zertifizierter Träger eigene Aktivierungs- und Vermittlungsmaßnahmen für ausgewählte Kundengruppen an, die in den eigenen Vermittlungs- und Coachingzentren durchgeführt werden.

Fachlichkeit und Spezialwissen

Das Gros der Aufgabenerledigungen erfolgt durch ausgebildete Service- und Fachkräfte in den Geschäftsstellen. Neben der Grundsicherung steht die Vermittlung der Leistungsberechtigten in Arbeit im Mittelpunkt. Das Jobcenter bietet hierfür eine passgenaue Unterstützung der Einzelnen auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft. Darüber hinaus werden für die besonderen Anforderungen ausgewählter Personengruppen entsprechende Fachkompetenzen in einzelnen Sonderteams gebündelt.

Deren Teammitglieder setzen sich mit ihrem Spezialwissen für die Kundinnen und Kunden ein und berücksichtigen die besonderen Bedingungen bei ihrer Vermittlung in den Arbeitsmarkt – wie Ausbildungssuchende, über 50-Jährige, Hochschulabsolventinnen und -absolventen, Selbstständige und Schwerbehinderte.

Orientierung an Werten

Das Jobcenter bekennt sich zu seiner Verantwortung für die Stadt und ihre Menschen. Sowohl innerhalb der Organisation als auch im Kontakt mit den Kundinnen und Kunden wird auf Respekt und Zusammenarbeit gesetzt. Ein gemeinsam erarbeitetes und formuliertes Leitbild gibt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Orientierung für ein wertegeleitetes Handeln. Auf diese Weise trägt das Jobcenter seiner sozialen Verantwortung Rechnung, die es für Wuppertal übernommen hat.