Sprunkmarken
Die BCA des Jobcenters Monika Maas

Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein wichtiges Prinzip innerhalb des Sozialgesetzbuches – sie wird bei allen Tätigkeiten und Leistungen des Jobcenters mitberücksichtigt. Das Jobcenter Wuppertal setzt diese gesetzliche Anforderung – entsprechend seinem Leitbild – als eine wichtige Querschnittsaufgabe um. Es arbeitet im Hinblick auf Chancengleichheit mit einem erweiterten Begriff und bezieht neben der klassischen Gleichbehandlung von Frauen und Männern das Thema Migration mit ein.

Als Beauftragte für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt (BCA) des Jobcenters Wuppertal nimmt Monika Maas diese Querschnittsaufgabe wahr. Da sich Chancengleichheit sowohl nach innen als auch nach außen richtet, ist sie Ansprechpartnerin für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für Institutionen, Arbeitsmarktakteure und Beratungsstellen sowie für die Leistungsberechtigten selbst. Weder soziale und ethnische Herkunft noch die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Geschlecht sollen entscheidend für die Bildungs- und Teilhabechancen des oder der Einzelnen sein.

Maßnahmeüberblick für (Allein)Erziehende, Frauen und Menschen mit Familiensorge

Monika Maas initiiert entsprechende Maßnahmen und gibt Denkanstöße für die operative Arbeit in den Geschäftsstellen und Sonderteams.

Netzwerkarbeit und der Austausch mit vielfältigen Akteurinnen und Akteuren in der Region gehört zu ihren wesentlichen Aufgaben.

Die Themen sind:

- Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei Erziehenden und Pflegenden

- Frauenförderung

- Gleichstellung von Frauen und Männern

Wichtige Schwerpunkte

Alleinerziehende

Monika Maas setzt sich im Wuppertaler „Netzwerk Alleinerziehende“ ein und beteiligt sich an zahlreichen Projekten und Veranstaltungen. Darüber hinaus organisiert sie regelmäßig Informationsveranstaltungen für Kundinnen und Kunden des Jobcenters zum Thema Alleinerziehende und Wiedereinstieg. Im Zentrum für Erziehende im arriba besteht ein besonderes Angebot für Erziehende mit Kindern unter vier Jahren, um diese früh zu aktivieren und den Übergang zwischen Elternzeit und (Wieder)Einstieg in das Ausbildungs- bzw. Berufsleben aktiv zu gestalten.

Ein Angebot zur Verbesserung der Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt. 

Geschlechtergerechte Daten – Der GenderDatenReport

Der jährlich erscheinende GenderDatenReport richtet den Blick auf die Kundinnen und Kunden und gehört mittlerweile zum festen Bestandteil des Berichtswesens im Jobcenter.

Wie ist die Verteilung von Frauen und Männern bei der Integration in Arbeit? Wie hoch ist der Anteil der Frauen und Männer ohne deutschen Pass im Leistungsbezug? Wie ist die Altersstruktur der Kundinnen und Kunden nach Geschlecht? Neben einem jährlich neu festgelegten Schwerpunktthema steht das jobcentereigene Personal im Fokus: Welche Verteilung nach Geschlecht liegt zeigt sich bei den Beschäftigten? Wie steht es mit der Geschlechterverteilung bei den Führungskräften? Wer arbeitet teilzeitbeschäftigt?

Als Steuerelement liefert der Bericht wichtige Erkenntnisse, die mit in die Planung einfließen.

Hier finden Sie den aktuellen GenderDatenReport: http://www.jobcenter.wuppertal.de/medien/bindata/GenderDatenReport_2016.pdf

Menschen mit Migrationshintergrund

Auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Arbeitsuchende und Arbeitskräfte mit Migrationshintergrund und deren Familien wird ebenfalls ein Schwerpunkt gelegt. Die wesentliche Voraussetzung für eine gelungene Integration – und die Teilhabe an vielen Förderangeboten – ist die Sprache. Das Jobcenter kooperiert daher mit dem Ressort für Zuwanderung und Integration und weiteren Trägern und bietet Kurse zum Spracherwerb für unterschiedliche Qualifikationsniveaus an. Darüber hinaus beteiligt sich Monika Maas an kommunalen Netzwerken und agiert als Vertreterin des Jobcenters im Lenkungsausschuss verschiedener Projekte, wie im Projekt für Neuzugewanderte aus Rumänien und Bulgarien oder im Projekt Partizipation Bergisches Städtedreieck, bei dem es um die Integration von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen in Arbeit oder Ausbildung geht, um deren aufenthaltsrechtliche Situation zu verbessern.

Benachteilige

Des Weiteren hat sich das Jobcenter zur Aufgabe gemacht, Benachteiligten Chancen zu eröffnen, ihnen Wege in Richtung Ausbildungs- oder Erwerbstätigkeit bzw. Beschäftigung aufzuzeigen und konkret und perspektivisch zu ermöglichen. Hierfür wurden Sonderteams aufgestellt, die sich speziellen benachteiligten Personengruppen zuwenden: Menschen mit einer Schwerbehinderung über 50 % bzw. Gleichgestellten (Team Schwerbehinderte) sowie  Kundinnen und Kunden über Fünfzig (Team 50 plus).