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Thomas Lenz als Sprecher der Jobcenter in NRW wiedergewählt

Der Vorstandsvorsitzende der Jobcenter Wuppertal AöR wurde für drei weitere Jahre in das dreiköpfige Sprechergremium der Landesarbeitsgemeinschaft der Jobcenter in NRW gewählt.
Am Mittwoch, den 07.12.2016, hat die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Jobcenter in Nordrhein-Westfalen ihre Sprecher in ihren Ämtern bestätigt. Damit werden auch in den nächsten drei Jahren Thomas Lenz, Vorstandsvorsitzender der Jobcenter Wuppertal AöR, Stefan Graaf, Geschäftsführer des Jobcenters der Städteregion Aachen sowie Rainer Radloff, Geschäftsführer des Jobcenters Arbeitplus Bielefeld, die Interessen aller Jobcenter in NRW vertreten.
In der Landesarbeitsgemeinschaft haben sich alle NRW-Jobcenter zusammengeschlossen, um auf Landesebene einen Erfahrungsaustausch zu gewährleisten, offene Fragen zu klären und die Interessen der Jobcenter gegenüber der Politik, der Verwaltung und den Ministerien auf Landes- und Bundesebene zu vertreten. Der dreiköpfige Sprecherrat ist das Sprachrohr der NRW-Jobcenter.
„Die 53 Jobcenter in Nordrhein-Westfalen sind für 1,7 Mio. Menschen in unserem Bundesland verantwortlich, sie sichern ihre materielle Versorgung, unterstützen sie auf ihrem Weg in Arbeit und sind damit der Garant für den sozialen Frieden in den Kommunen“, so Thomas Lenz zur Bedeutung der LAG. Die Grundsicherung für Arbeitssuchende befindet sich seit ihrer gesetzlichen Verankerung in 2005 im stetigen Wandel, die Vielzahl an Reformen des SGB II und die komplexe Rechtsprechung stellt die Jobcenter bei der Umsetzung dieses Gesetzes vor große Herausforderungen.
Gerade die Bewältigung von außergewöhnlichen gesellschaftlichen Entwicklungen, wie aktuell die Versorgung und gesellschaftliche und berufliche Integration von Geflüchteten bedarf nach Einschätzung von Lenz einer guten Abstimmung unter den Jobcentern. „Gerade bei der Flüchtlingsdebatte im Zusammenhang mit der Wohnsitzauflage hat sich gezeigt, dass eine gemeinschaftliche Positionierung der Jobcenter maßgeblichen Einfluss auf die Gesetzgebung und Verfahrensregelungen auf Landesebene hat. Daher ist die Arbeit der LAG für die operative Umsetzung des SGB II und die strategische Ausrichtung der Jobcenter unerlässlich“ betont Thomas Lenz in seiner Stellungnahme.