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Bild: HELIOS Kliniken

Syrer erhalten im HELIOS Klinikum eine Chance auf Ausbildung

Im Kooperationsprojekt der Helios Kliniken, des Internationalen Bunds und des Jobcenters Wuppertal werden junge Geflüchtete auf eine Krankenpflegeausbildung vorbereitet.
Sechs junge Syrer, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, werden seit dem 9. Januar im HELIOS Klinikum auf eine Krankenpflegeausbildung vorbereitet. Damit beginnen für sie gut sechs Monate des intensiven Lernens – praktisch auf den Stationen, theoretisch im Rahmen eines Sprachkurses, der zum größten Teil vom Klinikum bezahlt wird. Mit der Idee, junge Geflüchtete durch einen Vorbereitungskurs an den Krankenpflegeberuf heranzuführen, trat Mitte letzten Jahres Rhabea Büchter, die auch das Projekt von Seiten der HELIOS-Personalabteilung leitet, an das Jobcenter Wuppertal heran. Gemeinsam wurde stimmige eine Konzeption entwickelt. Hartmut Kies, Teamleiter des Unternehmensservice im Jobcenter Wuppertal, lobt das Engagement von HELIOS: „Die Maßnahme ist das Ergebnis engagierter und leidenschaftlicher Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Helios Kliniken, bei der Stadt Wuppertal und im Jobcenter, um jungen Geflüchteten eine gute und eine sinnvolle Perspektive für die Teilnahme am Arbeitsmarkt zu verschaffen.“ Kies blickt optimistisch in die Zukunft: „Nun haben die Männer eine großartige Chance auf eine Ausbildung in den Helios Kliniken. Praktikum und Ausbildung mit begleitendem berufsbezogenem Sprachkurs zusammen zu bringen, ist richtungsweisend für die Integration von jungen Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt.“

Zukunft im Pflegeberuf

Klinikgeschäftsführer Dr. Marc Baenkler ist begeistert: „Wir freuen uns ungemein, dass wir sechs jungen Menschen eine Zukunft in unserem Haus eröffnen können. Alle zusammen werden wir jetzt hart daran arbeiten, insbesondere die sprachlichen Hürden bis Ende Juli zu beseitigen. Dann können die ersten vielleicht schon im August ihre Ausbildung beginnen.“ Die jungen Männer aus Syrien müssen ihrerseits ihren Teil dazu beitragen, dass die Chance auf eine Zukunft im Pflegeberuf Wirklichkeit wird. Im Rahmen des täglichen Sprachkurses sollen sie bis Ende Juli B2-Niveau erreichen. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass der Sprachkurs mit seiner kleinen Gruppengröße speziell für dieses Förderprogramm aufgelegt wird“, sagt Rhabea Büchter. „Fachvokabular wird immer wieder eingestreut, so dass der Start im August deutlich leichter fällt.“