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„Zentrum für Erziehende“ mit Stand beim Lohnhallengespräch

„Zentrum für Erziehende“ des Jobcenters Wuppertal präsentierte sich auf dem Markt der Möglichkeiten beim G.I.B.-Lohnhallengespräch zum Thema „Arbeitsmarktchancen für Alleinerziehende“.
Am 31.01.2017 fand in Bottrop das Lohnhallengespräch der G.I.B. NRW zu dem Thema „Arbeitsmarktchancen für Alleinerziehende“ statt, bei dem der Maßnahmebetrieb der Jobcenter Wuppertal AöR das Zentrum für Erziehende vorstellte. „Insbesondere die enge Verknüpfung der Beratungs- und Unterstützungsleistungen des Zentrums für Erziehende mit passgenauen Qualifizierungs- und Aktivierungsangeboten von Bildungsträgern stieß bei den Fachbesuchern und –besucherinnen auf sehr großes Interesse“, so Eva Pees, Teamleitung Maßnahmebetrieb.

Alleinerziehende in den Fokus rücken

Ziel der Veranstaltung war es, Alleinerziehende im SGB II, die trotz hoher Erwerbsmotivation und intensiven Eingliederungsbemühungen langjährig Transferleistungen beziehen, wieder in das arbeitsmarktpolitische Bewusstsein der verantwortlichen Akteure (Arbeitsagentur, Jobcenter, soziale Träger) zu rücken und einen fachlichen Erfahrungsaustausch über gelungene Integrationsstrategien und Hilfsangebote für diese Zielgruppe zu ermöglichen. Neben diversen Inputs zur Thematik zeigte ein Markt der Möglichkeiten, an dem 12 Ausstellende aus NRW ihre Angebote präsentieren konnten, die Spannbreite der Ansätze für die Zielgruppe.

Individuelle Hilfestellungen für eine berufliche Perspektive

Der Jobcenter Wuppertal AöR ist die Förderung und frühe Aktivierung von (allein-)erziehenden Kunden und Kundinnen ein besonderes Anliegen, und sie bietet daher neben anderen Angeboten auch im Zentrum für Erziehende allen (allein-)erziehenden Männern und Frauen in Elternzeit mit Kindern unter 4 Jahren Unterstützung bei der Vorbereitung des beruflichen (Wieder-)Eingliederungsprozesses an. „Durch die Begleitung und Betreuung der Jobcoaches entwickeln die Erziehenden eine tragfähige berufliche Perspektive und eine klare Vorstellung von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, weiß Anja Liebert vom Zentrum für Erziehende zu berichten. Gerade für Alleinerziehende mit jüngeren Kindern ist - wie sich auch im Rahmen des Lohnhallengesprächs zeigte - die (Wieder-)Aufnahme einer Berufstätigkeit wegen ungünstiger Betreuungszeiten, eingeschränkter Mobilität und teilweise fehlender beruflicher Perspektive eine große Herausforderung. Daher geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für Erziehende individuelle Hilfestellungen, um einen schnelleren Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und greifen dabei auch gezielt auf externe Angebote, wie „KiEBiTz – Kinder und Entwicklung von Berufsperspektiven in Teilzeit“, „Mütter in Teilzeitausbildung“, „MaMV – Maßnahme für alleinerziehende Mütter und Väter“, als flankierende bzw. Anschlussangebote zurück.