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Bergisches Netzwerk zur Integration Geflüchteter

Im Rahmen des „Bergischen Netzwerks zur Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt“ fand am 02. Februar 2017 in den Räumlichkeiten der IHK Wuppertal eine Informationsveranstaltung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe statt.
„Wir freuen uns über die Möglichkeit, das neue Angebot des Jobcenters für das Ehrenamt hier vorstellen zu können und mit den engagierten Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen“, so Ilka Scranowitz, Geschäftsstellenleiterin von zebera. „Wir brauchen die ehrenamtliche Unterstützung, die unseren neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der Stadt Orientierung bietet und profitieren als Behörde ungemein von diesem Engagement.“
Hierbei stand insbesondere das Haus der Integration im Mittelpunkt. Unter Beteiligung der bergischen Netzwerkpartner präsentierten die IHK, das Ressort Zuwanderung und Integration, der Integration Point sowie die Jobcenter Wuppertal AöR die Zielsetzung sowie das Angebotsportfolio zur erfolgreichen Integration Geflüchteter in Ausbildung und Arbeit. Das Jobcenter Wuppertal nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein und unterstützt inzwischen über 6000 Geflüchtete bei den notwendigen integrativen Maßnahmen, bei der Anerkennung von Abschlüssen sowie beim Spracherwerb.
In der Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt möchte sich das Jobcenter Wuppertal künftig noch besser vernetzen. Die Veranstaltung wurde daher genutzt, um die besondere rechtskreisübergreifende Serviceleistung der Beratungs- und Koordinierungsstelle im Haus der Integration anzubieten. „Solche Veranstaltungen eignen sich gut dazu, persönliche Kontakte zu knüpfen und über die unterschiedlichen Förderleistungen zu informieren“, berichtet Kirsten Achilles, die gemeinsam mir Derya Cakin sowie Stefan Friedrich die Aufgabe der Beratung und Koordinierung des Ehrenamts übernommen haben. Das Interesse war groß: Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung fanden sich die Jobcenter-Mitarbeitenden im intensiven Austausch mit den engagierten Wuppertalerinnen und Wuppertalern wieder und beantworteten die zahlreichen Fragen.