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BeKo unterstützt Flüchtlingshilfe Wuppertal West e.V.

Die Flüchtlingshilfe Wuppertal West hat am 30.08.2017 zum Start ihrer Initiative „Arbeit und Sprache“ eingeladen. Der Auftakt wurde mit der Fragestellung "Wie können Ehrenamtliche arbeitssuchenden Flüchtlingen wirksam helfen?" gemacht. Die Beratungs- und Koordinierungsstelle des Jobcenters wirkte an der Veranstaltung mit und stellte sich den Fragen.
Rund fünfzig Interessierte aus dem Kreis der Ehrenamtlichen, aber auch einige Geflüchtete kamen bei sommerlichen Temperaturen im alten Vohwinkler Rathaus zusammen.
Die Beratungs- und Koordinierungsstelle hat die Einladung der Flüchtlingshilfe-West e.V. zum Thema „Arbeit und Sprache“ gerne angenommen. Der Vereinsvorstand der Flüchtlingshilfe Wuppertal-West, vertreten durch Dr. Wolfgang Kaiser, startet mit den Ehrenamtlichen die Initiative in Dritter Runde. Ziel ist es die Geflüchteten an die Hand zu nehmen und geeignete Beschäftigungsangebote für sie zu finden. Hierbei werden die ehrenamtlich Tätigen als „Berufspaten“ auf die Kontakte der eigenen Berufsbiographie zurückgreifen. Frau Cakin ist eine der drei Beratungs- und Koordinierungskräfte (kurz: BeKos) des Jobcenters begrüßt das Engagement: „Die Nähe der ehrenamtlich Tätigen zu den Geflüchteten bietet für die Integration in Arbeit eine gute, unbürokratische Ergänzung zu den Regelangeboten.“
Schon jetzt ist klar: Praktika und zusätzliche Sprachunterstützung nehmen beim Einstieg in das Berufsleben eine wesentliche Rolle ein. Auf die Frage der Initiative, wer sie bei dieser Aufgabe wirksam und nachhaltig unterstützt, haben Vertreterinnen und Vertreter der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid, der Kreishandwerkerschaft Solingen-Wuppertal, des Ressorts für Zuwanderung und Integration der Stadt Wuppertal und der Beratungs- und Koordinierungsstelle des Jobcenters Wuppertal ihre Kompetenzen angeboten.
Dr. Wolfgang Kaiser garantiert: „Wir werden uns auch an die Flüchtlinge wenden, die durch Wegzug nicht mehr im unmittelbaren Einzugsbereich unseres Hilfevereins wohnen.“ Die Beratungs- und Koordinierungsstelle des Jobcenters Wuppertal AöR hat regelmäßigen Kontakt zur Flüchtlingshilfe Wuppertal West und gibt dem Ehrenamt im Wuppertal rechtskreisübergreifend Orientierung.
Stefan Friedrich, Beratungs- und Koordinierungskraft im Jobcenter
Mit der Dienstleistung der Beratungs- und Koordinierungsstelle möchte das Jobcenter Transparenz in die Angebote der zuständigen Akteure in der Arbeit mit Geflüchteten bringen. Das Angebot richtet sich an das Ehrenamt, Unternehmen, Beratungsstellen und Vereine. Ziel der Arbeit ist die Unterstützung einer reibungslosen Integration geflüchteter Menschen in Wuppertal mit Hilfe der Netzwerkpartnerinnen und -partnern.
Die Mitarbeitenden der Beratungs- und Koordinierungsstelle erreichen Sie Mo. – Do. von 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr unter der Hotline: 0202 74763 333 sowie per Email unter der Emailadresse: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik