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Zehn Jahre zebera: Jobcenter Wuppertal feiert erfolgreiche Unterstützung für Geflüchtete und Zugewanderte

Die zentrale Jobcenter-Anlaufstelle für Menschen, die neu in Wuppertal ankommen und Anspruch auf Leistungen haben, feiert Jubiläum.

Das „Haus der Integration" an der Friedrich-Engels-Allee 28 ist zeberas Heimat geworden.

Was 2015 als kleine Einheit mit vier Mitarbeitenden begann, ist heute eine spezialisierte Geschäftsstelle mit über 60 Kollegen*innen mit Kenntnissen in 16 Sprachen.

Gegründet wurde sie zum Höhepunkt der Fluchtbewegung als aufgrund des Bürgerkrieges tausende Geflüchtete aus Syrien, aber auch aus anderen Ländern, Deutschland erreichten.

Neue Heimat im „Haus der Integration"

Mit dem Zuwachs der Geschäftsstelle kam auch 2017 der Umzug in das neu gegründete „Haus der Integration“.

Hier arbeitet zebera eng mit dem städtischen Ressort Zuwanderung und Integration zusammen. Geflüchtete und Zugewanderte finden alles an einem Ort: Unterstützung im Asylverfahren, Beratung zu Sprachkursen, Ausbildung, Arbeit, Schule und vielen weiteren Anliegen.

Bewährungsprobe Ukraine-Krieg

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie flexibel zebera auf neue Herausforderungen reagiert. Besonders zum Ausbruch des Ukraine-Krieges 2022 bewährten sich die gewachsenen Strukturen: „Über Nacht richteten wir gemeinsam mit der Stadtverwaltung das Ukraine Service Center ein und sicherten im Akkord den Lebensunterhalt der geflüchteten Ukrainer*innen,“ erinnert sich Dr. Kletzander, Vorstand für Arbeitsmarktintegration und Finanzen beim Jobcenter Wuppertal.

Eine besondere Geschäftsstelle

„zebera ist nicht nur eine besondere Geschäftsstelle geworden, sondern auch eine flexible Einheit des Jobcenters“, erklärt zebera-Geschäftsstellenleiter Patrick Platzk. Heute betreut zebera rund 4.400 Kunden*innen und bietet spezialisierte Beratung, zahlreiche Sonderteams sowie eine Anlaufstelle für Ehrenamtliche und Bundesfreiwilligendienstleistende.

„Den Mitarbeitenden und Helfenden gebührt der große Verdienst, dass zebera wirklich funktioniert und bei den Menschen ankommt“, betont Dr. Kletzander. „Für die Zukunft sind wir weiterhin breit und gut aufgestellt“, ergänzt Platzk, „nichtsdestotrotz wünsche ich uns allen friedvollere kommende Jahre, in denen die Ankommenden Sicherheit finden können.“

Geschäftsstelle zebera

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Jobcenter Wuppertal AöR

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