Vor Ort informierte sich die Oberbürgermeisterin über die Inhalte, Ziele und bisherigen Erfahrungen des Projekts, das sich gezielt an alleinlebende Frauen mit gesundheitlichen und psychosozialen Herausforderungen richtet.
Weit mehr als Vermittlung
„Ein Ort, an dem man spürt, dass Veränderung möglich ist“, schrieb die Oberbürgermeisterin im Anschluss an ihren Besuch auf Instagram. Besonders hob sie hervor, dass „weit mehr als Beratung oder Vermittlung“ geleistet werde. Neben einer umfassenden Diagnostik gehören Gesundheitscoaching, individuelle Begleitung und therapeutische Unterstützung zum Konzept. Im Mittelpunkt stehe dabei vor allem die Stärkung der Teilnehmerinnen.
Die Projektleiterin Janina Wiesler zeigte sich beeindruckt: „Besonders wichtig war der Oberbürgermeistern der direkte Austausch mit den Frauen, die am Projekt teilnehmen." So erfuhr sie in den persönlichen Gesprächen von den Erfahrungen der Teilnehmerinnen – von Angst, Rückzug und Gewalterlebnissen, aber auch von neu gewonnenem Mut und Zuversicht. Miriam Scherff auf Instagram: „Einige sagten mir, dass sie sich vor ein paar Monaten nicht einmal getraut hätten, ein Gespräch zu führen – geschweige denn, ihre Geschichte zu teilen."
Einstieg ins Berufsleben
Einige Teilnehmerinnen engagieren sich inzwischen ehrenamtlich, andere haben nach intensiver Begleitung den Weg zurück ins Berufsleben gefunden.
„Bergauf zeigt, was möglich ist, wenn wir Menschen Zeit geben, sie ernst nehmen und ihnen echte Unterstützung anbieten“, so das Fazit der Oberbürgermeisterin. Es sei ein starkes beeindruckendes Projekt.
Das Projekt „Bergauf“ wird im Rahmen des Bundesprogramms rehapro umgesetzt und verfolgt das Ziel, Frauen mit gesundheitlichen und psychosozialen Herausforderungen nachhaltig zu stabilisieren und ihnen neue berufliche Perspektiven zu eröffnen. Der Besuch unterstrich die Bedeutung solcher ganzheitlichen Unterstützungsangebote für die Stadtgesellschaft.
