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Jobcenter Wuppertal

Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck 2025: Bilanz und Herausforderungen

Die Marktpartner ziehen an einem Strang – hier bei der Jahrespressekonferenz zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Von links: Bastian Eidloth, KHW Remscheid | Sven Heidkamp, JC Remscheid | Este Brugger, JC Solingen | Nathalie Schöndorf, AA Solingen-Wuppertal | Sascha Bomann, KHW Solingen-Wuppertal | Carmen Bartl-Zorn, IHK | Kristin Degener, JC Wuppertal


Gemeinsame Pressekonferenz

Bei der gemeinsamen Jahrespressekonferenz haben die Arbeitsmarktpartner den Arbeits- und Ausbildungsmarkt 2025 im Bergischen Städtedreieck bilanziert und zentrale Herausforderungen für das kommende Jahr benannt.

Jobcenter Wuppertal: Integration trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Das Jobcenter  Wuppertal konnte 2025 noch mehr Menschen als im Vorjahr erfolgreich in Arbeit und Ausbildung integrieren – trotz finanzieller Einschränkungen und politischer Unsicherheiten. Qualifizierung, individuelle Beratung und eine enge Zusammenarbeit mit Arbeitgeber*innen erwiesen sich erneut als entscheidende Erfolgsfaktoren. „Wir sind stolz, dass wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen mit Regierungswechsel, Mittelkürzungen und Gesetzesänderungen die Zahlen der Menschen, die wir in Arbeit integrieren konnten, so steigern konnten“, sagt Kristin Degener, Vorstandsvorsitzende des Jobcenters Wuppertal.

Arbeits- und Ausbildungsmarkt: Herausforderungen für 2026

Auch für das gesamte bergische Städtedreieck gilt: Trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen und struktureller Veränderungen konnten auch im Jahr 2025 viele Menschen erfolgreich in Arbeit und Ausbildung integriert werden. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ging zwar leicht zurück, bewegt sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Transformation, Digitalisierung und demografische Entwicklungen erhöhen den Anpassungsdruck auf Betriebe und verändern die Qualifikationsanforderungen in nahezu allen Branchen, sodass berufliche Weiterbildung und gezielte Qualifizierung entscheidende Faktoren sind, um Beschäftigungsfähigkeit zu sichern und Fachkräftebedarfe langfristig zu decken. 

Ausbildung: Zentrale Säule der Fachkräftesicherung

Der Ausbildungsmarkt bleibt angespannt. Zwar stieg die Zahl der Jugendlichen, die eine Ausbildung suchen, gleichzeitig ging die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen zurück. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass die Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze deutlich sank – ein Zeichen für das anhaltende Engagement vieler Betriebe. 

Alle Partner betonten, dass Ausbildung weiterhin die wichtigste Investition in die Fachkräftesicherung von morgen ist. Umso wichtiger sei es, junge Menschen frühzeitig zu erreichen, zu beraten und beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. Hier engagieren sich die Arbeitsmarktpartner in vielfältigen Orientierungs- und Vermittlungsangeboten.

Ausblick: Zusammenarbeit bleibt entscheidend

Für 2026 planen sie erneut zahlreiche gemeinsame Aktivitäten – darunter Ausbildungsbörsen, Schulhofaktionen, Bewerberdatings, Elternabende sowie gezielte Beratungs- und Qualifizierungsangebote für Jugendliche, Arbeitsuchende und Betriebe. Ziel bleibt es, dem „Paradoxon“ aus steigender Arbeitslosigkeit bei gleichzeitigem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen und gemeinsam tragfähige Perspektiven für die Region zu schaffen.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Agentur für Arbeit

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