Inhalt anspringen

Pressemeldung – 01.04.2026

Jobcenter Wuppertal: Mehr Integrationen, weniger Kinder im Bezug

Jahresbilanz 2025: Deutlicher Anstieg bei Integrationen trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Die wichtigste Botschaft des Vorstands auf seiner Jahrespressekonferenz: 2025 ist die Zahl der Integrationen um 600 gestiegen. 6.150 Menschen konnten insgesamt in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder Ausbildung vermittelt werden. Kristin Degener, Vorstandsvorsitzende des Jobcenters Wuppertal: „Das ist für Wuppertal wirklich eine gute Zahl und spiegelt nochmal die erfolgreiche Arbeit unserer Kollegen*innen im Jobcenter wider." 

Die positive Entwicklung der Integrationszahlen erstreckt sich über alle Zielgruppen, besonders bei Geflüchteten (um 8,2 % gesteigert auf 17 %), bei Langzeitarbeitslosen (um 1,6 % auf 3.730) und bei Frauen, deren Integrationsquote strukturell unter der von Männern liegt. 2025 konnte diese Schere zumindest verringert werden (Anstieg auf 2.209 Integrationen).

Der schönste Nebeneffekt: Wenn Eltern arbeiten, verringert sich auch die Zahl der Kinder im Leistungsbezug. „Im vergangenen Jahr ist die Zahl von Armut betroffen Kindern in Wuppertal von 29 % auf 23 % zurückgegangen, was letztlich ihre Chance auf Teilhabe und Bildung erhöht", teilt die Verwaltungsratsvorsitzende Annette Berg mit. 

Jahresbilanz 2025 im Vergleich zum Vorjahr

Aktuelles Jahr erfreulich angelaufen

„Im aktuell laufenden Jahr 2026 können wir 600 neue Maßnahmeplätze einrichten, darunter 72 neue außerbetriebliche Ausbildungen mehr, 50 weitere Coachingplätze und zwei neue Frauenmaßnahmen, wovon sich eine an Erziehende richtet", erklärt Vorstand Dr. Andreas Kletzander die Aufstellung des Jobcenters. „Gerade die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Coachingmaßnahmen haben sich als bestes Mittel bewährt, um Frauen nachhaltig in Arbeit zu vermitteln", so der Vorstand für Arbeitsmarktintegration und Finanzen weiter. 

Historischer Tiefstand der Menschen im Bezug hat seine Schattenseiten

Eine wichtige Botschaft im Rahmen des Jahresrückblicks: Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften (22.200), Regelleistungsbeziehenden (43.700) und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (31.700) ist gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. „Wir können hier von einem historischen Tiefstand sprechen, der entgegen dem stagnierenden Bundestrend läuft", so die Vorstandsvorsitzende Degener. 

Die Schattenseite der guten Arbeit: Mit den sinkenden Zahlen sinkt auch der Anteil der Mittel, die das Jobcenter vom Bund empfängt. Aufsummiert macht dies für das Haushaltsjahr 2026 rund 8 Mio. Euro weniger in Verwaltungshaushalt und Eingliederungstitel aus. „So nachvollziehbar auf den ersten Blick eine solche Verteilung vom Bund ist, sie berücksichtigt nicht, dass gerade die arbeitsnahen Menschen das System verlassen, während die verbliebenen Menschen einen erhöhten Betreuungsbedarf haben, den man mit mehr Mitteln angehen muss“, stellt Andreas Kletzander abschließend fest.

Gesamte Pressemeldung downloaden

Themen: Jahresbilanz 2025: Mehr Integrationen, weniger Kinder im Bezug / 2026: Mehr Angebote für Kunden*innen / Ausblick: Langfristig weniger Geld für das Jobcenter
PDF-Datei4,78 MB

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Jobcenter Wuppertal AöR
  • Jobcenter Wuppertal AöR

Auch noch interessant

Diese Seite verwendet technisch notwendige Cookies, um für Sie die vollständige Funktionalität der Webseite zu gewährleisten. Weitere Informationen zum Einsatz von Cookies und deren Unterbindung, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung DSGVO.

Datenschutzerklärung DSGVO
Sprache auswählen

Bei der Übersetzung dieser Website werden Ihre Anfragen an Google gesendet.

Seite teilen